SANDRINE

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STECKBRIEF

Name: Sandrine Bremer
Yogalehrausbildung: Ashtanga Yoga Inspired Ausbildung bei Dr. Ronald Steiner und Anna Trökes, Prenatal Ausbildung bei Unit Yoga in Wiesbaden
Unterrichtet: Ashtanga Yoga (Innovation und Traditionell), Autogenes Training
Hobbies: Ashtanga Yoga, mein Islandpferd Kappi
Lieblingsasana: Ūrdhva Mukha Śvānāsana

Über mich: Yoga entdeckte ich in einer Zeit, in der ich Rückenschmerzen hatte. Über ein Zeitungsinserat. Die ärztliche Diagnose bestand aus meinem ungünstigen Verhältnis von Skoliose zu überwiegendem Sitzen im Berufsalltag. Für viele Jahre reichte es mir, Yoga unregelmäßig, ohne den philosophischen Gedanken zu üben. Nach einer verunglückten Beziehung bekam ich den  Impuls, meine Lebensweise, meine Verhaltens- und Gedankenmuster unter die Lupe zu nehmen. Im Yoga sollte es Techniken geben, die zu innerem Frieden führen. Das klang spannend. Der Wunsch nach einer Yogalehrausbildung tauchte auf.

Von September 2014 bis Mai 2016 war ich in der Ausbildung zur Yogalehrerin bei Anna Trökes und Ronald Steiner und habe zwei wunderbare, authentische Lehrer gefunden. Neben Ronalds umfassendem anatomischen Fachwissen bereichern die Ashtanga Yoga Innovation Modifikationen meine körperliche Praxis. Durch die große Auswahl an Haltungen kann ich die Intensität des Übens variieren – je nachdem, wie ich mich fühle. Mir geht es besser, eine sanfte und modifizierte Sequenz zu üben, als gar nicht zu üben. Zum Beispiel wenn ich schlapp von der Arbeit nach Hause komme und meinen Körper mit 90 Minuten Vollgas überfallen würde.

Mental beschäftige ich mich im Moment intensiv mit Meditation. Genauer gesagt mit stillem Sitzen, den Fokus auf die Atmung zu richten und immer wieder zum Atem zurückzukehren. Auf meiner letzten Yogareise habe ich gemerkt, wie gut ich mich fühle, wenn der Kopf ein paar Minuten Auszeit am Tag bekommt – brain vacation sozusagen. Es gibt Tage, da funktioniert das stille Sitzen perfekt. Die Beobachtung an diesen Tagen ist mehr Aufmerksamkeit, Zeitlosigkeit (kein schnelles Hin- und Herhetzen), innere Ruhe und Verbundenheit. An anderen Tagen macht das Hirn statt Entspannungsurlaub eine Achterbahnfahrt. Ein Gedanke folgt dem nächsten, absolutes Gegenteil von Gedankenstille. Ich bleibe trotzdem wie mit mir verabredet auf meiner Matte sitzen und bin geduldig bis zum Meditationsende. So lerne ich mich in jedem Moment zu akzeptieren und neugierig zu bleiben, wenn Dinge nicht so klappen, wie ich sie mir vorgestellt habe.

Alles, was ich bisher an körperlichen und mentalen Haltungen übe, möchte ich gerne mit euch teilen. Vielleicht gelingt es uns gemeinsam, auch euer Leben mit einem achtsamen und verständnisvollen Umgang zu bereichern und eure Beweglichkeit zu verbessern.

One day everything will make perfect sense.
So for now, laugh at the confusion, smile through the tears,
be strong and keep reminding yourself
that everything happens for a reason.

~ John Mayer ~